Jeder Mensch braucht eine Krankenversicherung: Sie sorgt nämlich dafür, dass diese Person nach Unfällen, bei Erkrankungen und auch bei Mutterschaft nicht in eine finantielle Notlage versetzt wird.
In Deutschland gibt es zwei Arten von Krankenversicherungen.
- die gesetzliche Krankenversicherung und
- die private Krankenversicherung
Im Folgenden werde ich genauer darauf eingehen und zusätzlich auch noch das Prinzip der Alterungsrückstellung mit Vorteilen und Nachteilen vorstellen.
Zunächst einmal möchte ich das Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung (Abkürzung: GKV) erklären.
Der Abschluss einer GKV ist gesetzlich vorgeschrieben, es handelt sich hierbei also um eine Pflichtversicherung.
Die Höhe der Beiträge ist variabel:
Je nachdem wie groß das Einkommen eines Versicherten ist, so verändern sich auch die Beiträge für die Versicherung. Das heißt, dass Personen, die relativ viel Geld verdienen, sprich ein mittleres Einkommen haben, mehr zahlen müssen als Geringverdienende. Es ist also eine Umverteilungskomponente vorhanden, die dafür sorgt, dass Menschen, die sich in einer finantiellen Notlage befinden, auch eine Chance auf eine ausreichende medizinische Versorgung haben.
Diese Umverteilungskomponente stellt jedoch ein Problem für Vielverdienende dar, denn ein großer Bestandteil des Einkommens geht dadurch an die GKV über.
Deswegen gibt es für solche Vielverdienende eine Alternative: die private Krankenvericherung (kurz PKV).
Bei der PKV ist eine Beitragsbemessungsgrenze vorhanden, das heißt, dass sich die PKV nur für solche Menschen eignet, deren Bruttoeinkommen diese Grenze überschreitet. Sie beträgt derzeit 48.150 Euro im Jahr.
Die Leistungen der PKV unterscheiden sich von der GKV.
Vorteile der PKV: Ein großer Vorteil ist die Individualität, d.h. man kann den Leistungsumfang nach seinen persönlichen Vorstellungen anpassen. Es werden einige Leistungen gewährt, die in der GKV nicht enthalten sind. Zum Beispiel: Sehhilfen, verschreibungspflichtige Arzneimittel und Zahnersatz.
Nachteile der PKV: einige Leistungen der GKV sind in der PKV nicht enthalten. Sie werden meistens nur teilweise auf Kulanz gezahlt. Nur ein Teil der betreffenden Kosten werden also gewährleistet. Außerdem kann man nur dann wieder zurück zur GKV wechseln, wenn das Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze gesunken ist und wenn man unter 55 Jahre alt ist.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sind die Beiträge der PKV von dem persönlichen Risiko der Erkrankung abhängig. Die Kriterien hierbei wären zum Beispiel Alter, Geschlecht, Beruf und Gesundheitsstatus.
So zahlen zum Beispiel Frauen in der Regel mehr als Männer, da sie eine höhere Lebenserwartung haben und anders bei der Gesundheitseinschätzung bewertet werden.
Außerdem kann man extra zur PKV noch eine Krankenzusatzversicherung abschließen.
Solch ein Zusatz enthält in der Regel mehrere Leistungen und ist deswegen auch eine Überlegung wert.
Die Beiträge bei einer solchen Versicherung steigen jedoch mit zunehmendem Alter, da alte Menschen auch mehr Pflegung bedürfen.
Hier kommt nun ein weiteres Thema ins Spiel und die mögliche Lösung dieses Problems: die Alterungsrückstellung.
Sie sorgt dafür, dass von Anfang an größere Beiträge gezahlt werden, damit die Beiträge im hohen Alter wieder sinken.
Solch eine Alterungsrückstellung ist jedoch sehr problematisch, trotzdem ist sie in Deutschland Standard, anders als im übrigen Europa, auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben wird.
Die Probleme möchte ich nun erklären:
- bei einem Versichererwechsel verfallen die angesparten Alterungsrückstellungen.
- Der Versicherungsmathematiker Peter A. Schramm (http://www.pkv-gutachter.de) hat ausgerechnet, dass Alterungsrückstellungen erst ab 80 Jahren greifen.
- Laut Schramm kündigen 75% der Versicherten ihre Verträge schon vor dem 65. Lebensjahr und zahlen somit die bis zu 50% höheren Prämien umsonst.
Und nun ein Lösungsvorschlag des Problems:
Das schweizer Versicherungsunternehmen CSS bietet eine solche Krankenzusatzversicherung an. Diese beinhaltet jedoch eine Besonderheit, die einzigartig in Deutschland ist.
Bei der CSS sind nämlich Krankenzusatzversicherungen ohne Alterungsrückstellungen möglich.
Die CSS-Kalkulation hat viele Vorteile.
So kann man die Versicherung frei und jederzeit wechseln ohne dass die angesparten Alterungsrückstellungen verloren gehen.
Die eingesparten Beiträge kann man zu guten Konditionen anderweitig anlegen.
Es ist auch ein Schadensfreiheitsrabatt vorhanden: wenn ein Jahr lang oder länger keine Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden so gibt es einen Rabat auf die Beitäge.
Außerdem hat der Versicherungsnehmer einen sehr guten Überblick: er weiß aufgrund der CSS Tariftabellen welche Beitragserhöhungen mit steigendem Alter auf ihn zukommen.
Eine Besonderheit stellt auch das „CSS.flexi”-Tarif dar: es ermöglicht dem Versicherten ein auf sich zugeschnittenes Paket zu bauen. Es stehen fünf wählbare Bausteine zur Verfügung. Ein paar Beispiele für die Leistungen dieser Pakete wären zum Beispiel “100 % der Kosten für Brillen und Kontaktlinsen” oder “100% für Vorsorgeuntersuchungen”.
Wer interessiert ist, sollte die Webseite der CSS besuchen: http://www.cssversicherung.com
Die CSS-Versicherung kann von einigen Versicherten also durchaus unter Betracht genommen werden, da sie sich ja von anderen üblichen Versicherungen abhebt.
Grundsätzlich muss man aber beachten: Jeder Versicherungswechsel sollte sorgfältig überlegt werden und vor allem muss man mehrere Anbieter vergleichen, bis man den richtigen gefunden hat.
MfG
Swordfish























































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